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Sara Nanni

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN


DER DIREKTWAHLKREIS DÜSSELDORF II

Metropole und Nachbarschaft - alles ist drin!

Herzlich Willkommen auf meiner Homepage. 

Mein Name ist Sara Nanni, ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer Erstklässlerin. Ich bin ihre GRÜNE Kandidatin für den Direktwahlkreis Düsseldorf II (107). Der Landesverband NRW der GRÜNEN hat mich außerdem mit dem Listenplatz 17 auf einen sehr aussichtsreichen Listenplatz gewählt. 

Am Sonntag, den 26. September 2021 sind Bundestagswahlen in Deutschland. 

Alle Wahlberechtigten, davon fast 200 000 Menschen im Düsseldorfer Südwahlkreis "Düsseldorf II", haben bei dieser Wahl jeweils zwei Stimmen. Die Erst- und die Zweitstimme. Mit der Zweitstimme wird die Liste einer Partei gewählt. Mit der Erststimme wird eine konkrete Person für einen der 299 Direktwahlkreise in Deutschland gewählt. Es gibt keine Stichwahl. Diejenige Person, die auf Anhieb mehr Stimmen als die anderen bekommt, vertritt später den Direktwahlkreis in Berlin. 

Es lohnt sich also, hier genau hinzuschauen, bevor man sein Kreuz macht. 

Dazu möchte ich Sie und Euch herzlich einladen!

MEIN ANGEBOT AN DÜSSELDORF

Zusammenhalt und Menschenfreundlichkeit

Deutschland ist auch ein Einwanderungsland. Heute haben ca. 25% der Deutschen einen Migrationshintergrund. Darunter sind viele Kinder und Enkel von Gastarbeiter:innen, Menschen, die selbst nach Deutschland zum Studieren oder Arbeiten gekommen sind, oder Geflüchtete, die hier Schutz suchten und ihre Kinder, die hier aufwuchsen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben viele verschiedene Wege Menschen nach Deutschland geführt und was sie mitbrachten, wollen wir heute nicht mehr missen: von der Küche bis zur Kultur. Vieles, was manchen Deutschen vor 60 Jahren noch fremd vorkam ist heute ganz "normal". Vielfalt kann Motor sein für Innovationen und ein lebendiges Miteinander. Und sie ist längst Normalität in Deutschland: nicht erst seitdem mit Özlem Türeci und Uğur Şahin einen der lebensrettenden Impfstoffe gegen Covid-19 entwickelt haben, wissen wir das.

Leider gibt es immer noch Menschen, die unsere Gesellschaft in "wir" und "die" aufteilen wollen und nicht anerkennen, dass Deutsche auch arabische oder italienische Nachnamen tragen können. Dass Düsseldorf für viele unterschiedliche Menschen eine Heimat ist. Rechtsextreme Gewalttäter bedrohen auch in Düsseldorf unsere Gesellschaft und ganz besonders alle, die sie ausgrenzen wollen: Lesben, Schwule, Transmenschen, Schwarze und People of Color, Muslime, Jüdinnen und Juden, Menschen mit Behinderungen und viele weitere, die ihnen nicht in den Kram passen. In einer Gesellschaft, wie manche die selbsternannten Patrioten sie herbeisehnen ist nicht viel Platz, für das Deutschland in dem wir heute leben. Gleiches gilt für dschihadistische Akteure. Ihnen müssen wir uns mit aller Kraft entgegenstellen! Doch auch weniger gefährlich anmutende Ausgrenzung, auch in der Sprache, dürfen wir nicht hinnehmen. Alle Menschen müssen sich in Düsseldorf sicher fühlen!

Klimaschutz jetzt !

Wir erleben auch in Düsseldorf unglaubliche Hitze im Sommer und regenarme Frühjahre, die nicht nur den Straßenbäumen sondern auch den Äckern zu schaffen machen. Die Hochwasserkatastophe im Juli 2021 hat gezeigt wie gewaltig das Wetter auch in Deutschland sein kann. Die Aufgabe meiner Generation ist es, unsere Umwelt und das Klima so zu erhalten, dass wir selbst und auch die nachkommenden Generationen in Wohlstand und Freiheit leben können. Dem fühle ich mich besonders als Mutter auch persönlich sehr verpflichtet. Zu den GRÜNEN bin ich 2009 gekommen, weil sie damals die einzigen waren, die den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ins Zentrum ihrer Politik stellten. Und auch heute ist für mich klar: Die GRÜNEN sind die Klimapartei. Bevor die Klimabewegung auf der Straße war, waren wir mit diesen Themen im Parlament. Es ist gut, dass die anderen Parteien das Thema nun auch für sich entdeckt haben, denn es geht uns alle etwas an! Wir GRÜNE wollen den Klimaschutz u. a. durch einen effektiven Preis für CO2 und die Auszahlung eines Energiegelds für Bürger:innen sozial gerecht gestalten und gleichzeitig zügig voranbringen! Außerdem braucht es Ordnungsrecht und staatlichen Investitionen. Neben den nationalen Maßnahmen ist es elementar, dass durch eine starke Klimaaußenpolitik auf globaler Ebene für die Umsetzung des 1,5° Ziel alles getan wird. Nur so kann diese Jahrhundertherausforderung gemeistert werden.

Solidarisch aus der Krise - vor Ort und weltweit

Weltweit sind bereits fast 4,5 Millionen Menschen an der selben Erkrankung gestorben, über 210 Millionen Menschen haben sich laut WHO nachweislich mit Covid-19 angesteckt. Dieser globale historische Ausnahmezustand hält an. Die Pandemie hat uns nach wie vor fest im Griff. Seit März 2020 hat sie unser Leben auch in Düsseldorf auf den Kopf gestellt. Auch für uns hier in Düsseldorf, ist es sehr wichtig, dass sich Deutschland mit aller Kraft der Pandemiebekämpfung auf globaler Eben zuwendet. Staaten, die sich die Impfstoffe zur Zeit noch nicht in ausreichend großen Mengen leisten können, sind darauf angewiesen, dass die internationale Gemeinschaft die Patente frei gibt und beim Aufbau von Produktionskapazitäten hilft. Wenn hier gespart wird, kostet das viele Menschenleben und zögert auch bei uns den Weg zurück in die Normalität immer weiter hinaus. 

Viele Branchen haben unter den Schließungen enorm gelitten und nicht alle Existenzen konnten durch die staatlichen Hilfen gesichert werden. In der Gastro- und Eventbranche konnte sogar monatelang gar nicht gearbeitet werden. Die zögerliche Politik in der Pandemiebekämpfung hat so viele Menschen vor große Herausforderungen gestellt. Neben den wirtschaftlichen Folgen hat das Pandemiemanagement auch viele soziale Probleme mit sich gebracht, oder verschärft. Junge Menschen haben ein Jahr wichtige Zeit für ihre Persönlichkeitsentwicklung verloren. Alte Menschen waren noch häufiger von Isolation und Einsamkeit betroffen. Diejenigen, die im Krankenhaus um das Leben der Covid-Patienten kämpfen, tun dies oft weit über ihre eigenen Schmerzgrenzen hinaus. Frauen waren mehr als sonst schon von häuslicher Gewalt betroffen. Manche Kinder haben den Anschluss an Schule und Freundeskreis verloren. Manche haben die ökonomischen Folgen aus der Bahn geworfen. Die psychische Gesundheit, auch derjenigen, die vergleichsweise glimpflich durchgekommen sind, hat gelitten. Viele Menschen gehen mit großen Wunden aus dieser Zeit und wir müssen gemeinsam daran arbeiten, sie zu heilen. Die Politik ist dabei besonders gefragt. 

Eine starke EU - ihren Werten verpflichtet

Als Friedens- und Konfliktforscherin aber auch als Bürgerin mit zwei europäischen Pässen (D/It) liegt mir ganz besonders die Europäische Einigung am Herzen. Das Projekt EU ist nach wie vor einzigartig. Der Frieden, der hier nach und nach in Europa geschaffen wurde ist goldwert. Im wahrsten Sinne des Wortes. In Düsseldorf sind offene Grenzen und die wirtschaftlichen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben längst selbstverständlich. Der Brexit zeigt gleichzeitig schmerzlich, dass es auch anders sein könnte. Doch auch der Frieden zwischen den Gesellschaften wäre ohne die EU so nicht möglich gewesen. Bei aller Freude über diese wichtigen Errungenschaften dürfen wir nicht darüber hinwegsehen, dass gerade an den EU Außengrenzen das Friedensprojekt Europa nur wenig auf die eigenen Werte gibt. Düsseldorf ist Teil der Seebrücke und hat sich bereit erklärt, akut auch Geflüchtete aus den überfüllten, menschenunwürdigen Lagern auf den griechischen Inseln aufzunehmen. Es wird Zeit, dass dies von der Bundesregierung endlich ermöglicht wird!

Deutschland und die EU könnten auch für Frieden und Sicherheit in der Welt vieles bewegen: mit fairen Handelsbeziehungen, frei von Ausbeutung und Kriegswirtschaften, mit einer restriktiven Rüstungsexportpolitik und einem Fokus auf zivile Mittel der Krisenbewältigung. Die Herausforderungen der EU sind enorm: vom Umgang mit autoritären Staaten bis zum Klimaschutz. Sie lassen sich nur in der EU bewältigen, wenn in den Hauptstädten Europas, von Warschau bis Lissabon, aber eben auch in Berlin, Europäer:innen gemeinsam Politik machen.

Nah dran - für eine Demokratie aus der Mitte der Gesellschaft

Wir haben das Glück, in einer Demokratie leben zu können. In unserer Demokratie vertreten Parlamentarier:innen dabei die Interessen und Werte der Bevölkerung, gestalten in ihrem Sinne die Politik. Demokratie heißt aber mehr als Macht auf Zeit. Wenn wir die deutsche Demokratie weiterentwickeln wollen, dann braucht es Innovationen auch in der Frage der Beteiligung. GRÜNE setzen sich hier z. B. für Bürger:innenräte und bessere Beteiligungsverfahren vor Ort ein. Ziel einer Weiterentwicklung der Demokratie muss es sein, die Breite der Gesellschaft noch besser als Heute abzubilden und neue Impulse für gute Lösungen schnell zu bekommen. Die letzten Jahre waren auch davon geprägt, dass Wirtschaft und Gesellschaft der Politik in vielem sehr weit voraus waren und ihre Innovationskraft sogar drohte, durch die Trägheit der Politik ausgebremst zu werden. Damit muss endlich Schluss sein. Ein guter Draht zu Bürger:innen, Unternehmer:innen und Menschen, die in ihrem Alltag viel mitbekommen davon, was in Gesellschaft los ist, ist dafür unabdingbar. In meiner politischen Arbeit ist mir gerade dieser Austausch sehr wichtig. 







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